Garage
Die Garage - Lange Zeit unser Sorgenkind
Die Garage, mittlerweile fast komplett verputzt, war lange Zeit bevor überhaupt ein Stein des Fundaments gesetzt wurde, unser größtes Sorgenkind. Es war immer geplant die Garage, den Windfang und unser Haus miteinander zu verbinden. Durch einen Planungsfehlers des Architekten, der schlicht das vorhandene Geländeniveau (leichtes Gefälle, ca. 1,10 m) ignoriert hatte und durch die geltenden Gesetze bzgl. Grenzbebauung kam es zu einem Baustopp. Nur durch die Bereitschaft unserer netten Nachbarn konnten wir nach der Erstellung einer Tektur (selbstverständlich kostenpflichtig) und deren Genehmigung unseren Bau fortsetzen. Ich möchte hier auch ausdrücklich das Landratsamt loben, das unbürokratisch und schnell reagiert hat. Der Baustopp war somit nicht wirklich ein Hindernis.
Wir haben mit den Nachbarn vereinbart, die Garage um 0,5 m von der Grenze wegzusetzen. Ein Kompromiss mit dem wir sehr gut leben können, den eine wirkliche Alternative gab’s nicht, das Haus stand bereits. Nun aus Fehlern lernt man und unser Fehler in dieser Sache war den Experten, in diesem Fall der Architekt, zu vertrauen. Selbst wenn man tausende von Euro’s für eine Leistung zahlt darf man nicht davon ausgehen, dass man eine perfekte Leistung bekommt. Wer nicht mitdenkt und kontrolliert ist zuletzt der Angeschmierte.
So, nachdem nun die Frustbewältigung aufgearbeitet wurde, nun ein paar hoffentlich interessante Bilder von unserer Garage.
Zuerst wurden Streifenfundamente mit einer Höhe von ca. 1 Meter gemauert . Der Innenraum wurde mit Stein und Erde aufgefüllt und verdichtet.



Der nächste Schritt bestand im aufstellen der Schalung für die Nordwand. Unsere Garage ist eine Kombination von betonierten und gemauerten Wänden und besteht in der Windfangseite (Hausseite) aus einem Holzständer. Klingt etwas verwirrend, aber wenn man das Endprodukt mal gesehen hat, dann versteht man’s besser.


Unser Garagenboden ist flügelgeglättet. Eine spezielle Schleifmethode, die während der ersten Stunden nach dem Gießen des Bodens angewendet werden muss. Bei diesem über mehrere Stunden hinweg dauernden Prozess, sollte es nicht regen...unser Lieblingsthema.




Zum Schluss kommt noch eine dünne Folie über den noch weichen und nassen Boden drüber. Die Folie konserviert quasi die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum, ein zu schnelles Austrocknung und somit eine Rissebildung soll somit verhindert werden.

Wenige Tage später wurden die Wände gemauert. Da unsere Garage vorne und hinten ein Garagentor besitzt und die Windfangwand in Holz realisiert wird, eine überschaubare Arbeit.



Auch unser Windfang wird nun Zug um Zug weiter fertiggestellt.






Diese L-Winkel mit einer Höhe von 1 Meter wurde entlang unserer nordlichen Grenze verbaut, um das unterschiedliche Geländeniveau abzusichern.



Weitere Bilder von der Garage folgen bald.







