Der Kamin
Mittlerweile wurde der Kamin gemauert. Die einzelnen Elemente wurden Stein für Stein aufeinander gesetzt und mit Mörtel verbunden. Der Kamin ist bis auf das Fundament im Keller nicht fest mit dem Haus verbunden ist (nirgendwo fest angemauert sondern freistehend), damit er bei minimalen Bewegungen des Haus kein Schaden nimmt.
Dieses Bild zeigt den Kamin "kurz" vor dem Dachdurchbruch. Aufgenommen in unserem Technikraum (=Dachboden). Eine Herausforderung wird noch das Dämmen unterm Dach hinterm Kamin sein. Eigentlich ist das Dämmen unsere Aufgabe (Eigenleistung), aber in diesen Spalt (im Bild nicht sichtbar, hinterm Kamin in Richtung Dach) passen gerade mal ein paar Finger. Gedämmt werden muss aber nicht seitlich am Kamin sondern dahinter. Eigentlich keine Aufwand, hätte man dies beim Aufstellen des Kamins gleich mitgemacht, nun aber schon. Mal sehen was sich die Firma MANN hier einfallen lässt.
Solange es noch möglich ist (keine Ziegel auf unserem Dach) genießen wir ab und zu die herrliche Aussicht von hier oben. Diesmal nutzten wir die Möglichkeit, um unseren neuen Kamin aus der Nähe zu begutachten.
Es ist ein raumluftunabhängiger Kamin von ERLUS, speziell bei Niedrigenergiehäusern mit luftdichter Hülle ein gewisser Vorteil (Stichwort: Unterdrucksensor). Aber nur wenn der verantwortliche Kaminkehrer mitspielt ...
So sauber wird der Kamin hoffentlich nicht mehr lange sein, denn wir wollen ja schnellstens unseren noch nicht vorhandenen, geschweige den ausgesuchten und gekauften Schwedenofen in Betrieb nehmen. Er soll mit großen Scheiben ausgestattet sein, sodass wir das Feuer vom kompletten Küchen/Essen und Wohnbereich einsehen könnten. Mal schauen wie weit sich unsere Wünsche realisieren bzw. finanzieren lassen.
Noch hat der Kamin eine weiße "Weste". Wie gesagt, hoffentlich nicht mehr sehr lange.







